Der durchschnittliche Schweizer kauft sein erstes Eigenheim erst mit ~48. Bis dahin spart der «brave» künftige Käufer sein Eigenkapital oft renditelos aufs Konto. Wer stattdessen ab dem ersten Lohn investiert, gewinnt die wertvollsten Zinseszins-Jahre. Spiel mit den Zahlen.
Zwei Personen legen dieselbe Sparrate zur Seite. Der Investor steckt sie ab dem ersten Lohn in einen breit gestreuten ETF. Der künftige Hauskäufer parkt sie „sicher" auf dem Sparkonto, weil er auf das Eigenkapital fürs Haus hinspart. Der Rechner zeigt, wie weit die beiden schon vor dem Hauskauf auseinanderdriften — allein durch den Renditeunterschied und den Zinseszins über viele Jahre.
Warum das Kaufalter so spät liegt: In der Schweiz braucht man mindestens 20% Eigenkapital plus eine strenge Tragbarkeit. Für ein Objekt von ~1.4 Mio. heisst das schnell ~280'000 CHF Eigenkapital — das dauert Jahre bis Jahrzehnte anzusparen.
Die ETF-Rendite von 6% ist ein langfristiger, nominaler Richtwert für ein global diversifiziertes Aktienportfolio (vor Steuern; in der CH sind Kursgewinne für Privatpersonen steuerfrei). Der Sparkonto-Zins von 0.75% ist ein realistischer Schweizer Durchschnitt. Dies ist ein Bildungs-Tool, keine Anlageberatung. Historische Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.