Viele Pensionskassen bieten drei Sparpläne an: reduziert, Standard und erhöht. Der Rechner vergleicht zwei Wege, die dich netto gleich viel kosten: den höheren Plan mit Steuerabzug oder den tieferen Plan, bei dem du die Differenz nach Steuern selbst investierst. Die Sparsätze werden jedes Jahr passend zu deinem Alter gezogen.
Jahre
Restsparzeit
CHF, AHV-Lohn
CHF, BVG 2026: 26'460 · 0 = keiner
% pro Jahr
% vom Bruttolohn
% AN, gleich in allen Plänen
Arbeitnehmer-Sparbeitrag in % des versicherten Lohns, pro Altersstufe und Plan. Übertrage die Werte aus deinem Vorsorgeplan oder Vorsorgeausweis. Voreingestellt ist ein Beispiel auf Basis der BVG-Altersgutschriften, je zur Hälfte finanziert.
| Alter | Arbeitgeber | Reduziert | Standard | Erhöht | Differenz im Vergleich |
|---|
% pro Jahr
% pro Jahr, nach Produktkosten · Grundlagen weiter unten
% Einkommen
% auf Mehrkapital
% steuerbar
% pro Jahr
| Position | Reduziert | Standard | Erhöht |
|---|
Für alle, die es genauer wissen wollen: Die wichtigste Stellschraube im Rechner ist der Renditeunterschied zwischen Pensionskasse und freiem Vermögen.
| Anlage | Aktienanteil | Rendite p.a. | Zeitraum |
|---|---|---|---|
| Weltaktien (MSCI World)z.B. mit einem ETF im freien Vermögen | 100 % | ≈ 8.3 % | seit 1979 |
| Passives Portfolio 70/30Weltaktien / CHF-Obligationen, nach Kosten | 70 % | 4.23 % | 2000–2025 |
| Passives Portfolio 30/70Weltaktien / CHF-Obligationen, nach Kosten | 30 % | 3.19 % | 2000–2025 |
| Schweizer PensionskassenAnlageperformance der Kassen, nicht deine Verzinsung | max. 50 % | 2.63 % | 2000–2025 |
| BVG-Mindestzinsgarantiert nur auf dem BVG-Teil | – | 1.25 % | 2026 |
Werte 2000–2025 aus der MAS-Thesis von Miguel Weber (FHNW, 2026), in CHF. Achtung beim Vergleich: 2000–2025 enthält Dotcom-Crash und Finanzkrise und war für Aktien eine schwache Periode. Der faire Vergleich ist deshalb Zeile für Zeile im gleichen Zeitraum: Selbst das defensivste passive Portfolio mit nur 30 % Aktien lag über den Pensionskassen.
1. Die Aktienquote ist begrenzt. Die BVV 2 erlaubt Pensionskassen höchstens 50 % Aktien (Art. 55). Eine Erweiterung ist nur möglich, wenn die Kasse ihre Risikofähigkeit im Anhang der Jahresrechnung schlüssig begründet (Art. 50 Abs. 4). In der Praxis schöpfen viele Kassen diese Limite nicht aus. Im freien Vermögen kannst du bis 100 % in Aktien gehen. Über lange Zeiträume ist die Aktienquote der wichtigste Treiber der Rendite.
2. Die Kasse muss Schwankungen klein halten. Sie hat Garantien gegenüber Rentnerinnen und Rentnern und muss ihren Deckungsgrad schützen. Sie investiert deshalb viel in Obligationen, Immobilien und Liquidität. Zudem sind ungesicherte Fremdwährungen auf 30 % begrenzt, was Absicherungskosten verursacht.
3. Kosten. Aktive Mandate, Immobilien, Private Equity und Verwaltung kosten mehr als ein Weltaktien-ETF mit rund 0.2 % Gebühren.
4. Deine Verzinsung ist nicht die Rendite der Kasse. Der Stiftungsrat legt fest, wie viel Rendite du auf dein Altersguthaben erhältst. Ein Teil fliesst in die Wertschwankungsreserven, ein Teil finanziert die Renten, die mit zu hohen Umwandlungssätzen versprochen wurden. Beim Wahlplan zählt die Verzinsung, nicht die Performance. Sie liegt deshalb in der Regel unter den 2.63 % oben.
Mehr Ruhe. Die Pensionskassen hatten 2000–2025 eine Volatilität von 4.97 % und einen maximalen Rückgang von −18 %. Ein reines Aktienportfolio schwankt um ein Vielfaches und kann in einer Krise die Hälfte seines Werts verlieren. Wer das nicht aushält und im Crash verkauft, erzielt die 8 % nie. Dazu kommt der Steuerabzug auf den Mehrbeitrag, den der Rechner bereits einrechnet.
Welcher Satz in welchem Alter gilt und wie sich beide Wege entwickeln.
| Alter | Satz-Differenz | Mehrbeitrag PK | Sparplan / Mt. | Netto-Einsatz kumuliert | PK netto | Frei | Vorsprung |
|---|
Einfach erklärt, damit du jede Zahl nachvollziehen kannst.
Der Arbeitgeberbeitrag ist in allen Wahlplänen gleich hoch, das schreibt das Gesetz vor. Unterschiedlich ist nur dein eigener Abzug. Deshalb vergleicht der Rechner nur diesen Mehrbeitrag.
Zahlst du CHF 1'000 mehr in die PK, sinkt dein Lohn netto nur um CHF 1'000 × (1 − Grenzsteuersatz), weil du den Beitrag abziehen kannst. Genau diesen Nettobetrag investierst du im tieferen Plan frei. Beide Wege kosten dich also gleich viel.
Im tieferen Plan wird dir weniger für die Pensionskasse abgezogen, dein Nettolohn steigt um genau die Differenz der Sparbeiträge. Weil du diesen Betrag nicht mehr abziehen kannst, zahlst du darauf zusätzlich Einkommenssteuer zum Grenzsteuersatz. Was danach übrig bleibt, ist dein Sparplan. Die Sozialabzüge (AHV/IV/EO 5.3 %, ALV 1.1 % bis CHF 148'200) sind in allen Plänen gleich und verändern die Differenz nicht.
Für jedes Jahr bis zur Pensionierung wird dein Alter bestimmt und der Satz aus der passenden Altersstufe gezogen. Mehrbeitrag = (Satz höherer Plan − Satz tieferer Plan) × versicherter Lohn. Der versicherte Lohn ist der Bruttolohn minus Koordinationsabzug.
Die Beiträge werden Ende Jahr gutgeschrieben und ab dem Folgejahr verzinst. Beim Bezug als Kapital fällt auf dem Mehrkapital die Kapitalbezugssteuer an. Setze hier den Grenzsatz ein, also die Steuer auf den zusätzlichen Franken bei deinem gesamten Kapitalbezug.
Monatlich investiert, deshalb rechnet der Rechner mit einem halben Jahr Rendite im Einzahlungsjahr. Jedes Jahr gehen die Einkommenssteuer auf die Dividenden und die Vermögenssteuer ab. Kapitalgewinne sind für Privatanleger steuerfrei.
Der Break-even PK-Zins ist die Verzinsung, ab der beide Wege genau gleich viel ergeben. Liegt die erwartete Verzinsung deiner Kasse darüber, lohnt sich der höhere Plan.
Stand September 2026.
Keine Beratung. Dieser Rechner dient ausschliesslich der Information und Finanzbildung. Er stellt keine Anlage-, Steuer-, Rechts- oder Vorsorgeberatung dar. Für Entscheide zu deiner persönlichen Situation ziehe eine Fachperson bei.
Annahmen und Renditen. Alle Resultate beruhen auf den von dir gewählten Annahmen. Weder die PK-Verzinsung noch Anlagerenditen sind garantiert. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
Sparsätze. Die voreingestellten Sätze sind ein Beispiel. Massgebend sind der Vorsorgeplan und das Reglement deiner Pensionskasse.
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