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Wissen · Mythos-Check

«Miete ist rausgeworfenes Geld» – der teuerste Irrtum, den dir die Branche gern verkauft.

Diesen Satz hörst du von Banken, Versicherungen und Maklern – also genau von denen, die am Kauf verdienen. Und von Leuten, die finanziell selten weiter kommen als bis zum Sparkonto. Wer richtig rechnet, sieht: Mieten und das Eigenkapital konsequent investieren schlägt den Hauskauf oft deutlich. Hier sind die Zahlen.

Lesezeit ca. 9 Min.· Unabhängig & faktenbasiert
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«Miete ist zum Fenster rausgeworfenes Geld.» Diesen Satz hörst du ständig – und fast immer von zwei Sorten Leuten: solchen, die finanziell nicht viel weiter kommen als bis zum Sparkonto, und einer Branche, die am Hauskauf verdient. Er klingt logisch. Aber wer einmal sauber rechnet, merkt: Der Satz ist nicht nur falsch – er kostet dich womöglich Hunderttausende.

Was du nach diesem Beitrag verstehst
Sandra und Miguel sind beide 20, gleicher Lohn, je 1'000 Franken pro Monat zum Sparen. Sandra träumt vom Eigenheim und spart fleissig aufs Sparkonto – so, wie sie es von ihren Eltern gelernt hat. Miguel plant keinen Hauskauf, ist gern Mieter und finanziell gebildet: Er legt dieselben 1'000 Franken nicht aufs Konto, sondern investiert sie in einen globalen, passiven Aktien-ETF. In der Schweiz kauft man sein erstes Haus im Schnitt erst mit 48. Wer steht bis dahin besser da?

Teil 1: Der unsichtbare Vorsprung — bevor überhaupt ein Haus gekauft wird

Hier kommt der Punkt, den fast alle Vergleiche übersehen. In der Schweiz kauft man sein erstes Eigenheim spät. Das durchschnittliche Alter der Hauskäufer liegt bei rund 48 Jahren; das Durchschnittsalter aller Wohneigentümer ist von 54 (2000) auf 58 (2018) gestiegen — Tendenz weiter steigend.

Der Grund ist strukturell: Du brauchst mindestens 20% Eigenkapital plus eine strenge Tragbarkeit. Bei einem Objekt von ~1.4 Mio. sind das schnell ~280'000 Franken Eigenkapital. Das spart man nicht in zwei Jahren zusammen — sondern über Jahrzehnte. Und genau in diesen Jahrzehnten passiert das Entscheidende: Sandra parkt ihr Geld renditelos auf dem Konto, wo es real sogar an Wert verliert, während Miguels Geld längst im Markt arbeitet.

1'138'076
Miguel (ETF) mit 48
373'755
Sandra (Konto) mit 48
+764'321
Vorsprung durch Rendite

Beide zahlen exakt gleich viel ein: 336'000 Franken (1'000 pro Monat über 28 Jahre). Der Unterschied von über 760'000 Franken entsteht ausschliesslich durch die Rendite — 7.5% im global gestreuten Aktien-ETF gegen ~0.75% auf dem Sparkonto. Und weil der Zinseszins exponentiell wirkt, beschleunigt der Abstand danach: Investiert Miguel einfach weiter, hat er mit 65 rund 4,4 Millionen Franken — Sandra hingegen verschuldet sich mit 48 für ihr Haus und fängt den Vermögensaufbau im Stein erst dann richtig an.

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Teil 2: Ab dem Hauskauf — mieten vs. kaufen, ehrlich gerechnet

Jetzt kauft Sandra ihr Haus. Vergleichen wir ab diesem Moment fair. «Fair» heisst nach der Methodik von Gerd Kommer: Käufer und Mieter geben in jedem Jahr gleich viel für Wohnen und Vermögensaufbau aus. Der Mieter legt das Eigenkapital plus Kaufnebenkosten in einen ETF — und investiert laufend die Differenz zwischen den Eigenheimkosten (Zins, Amortisation, Unterhalt) und seiner Miete. Nur so vergleicht man nicht Äpfel mit Birnen.

Für das Beispiel haben wir nicht mit Fantasiezahlen gerechnet, sondern mit je 20 realen, aktuellen Inseraten – 20 zum Kaufen und 20 zum Mieten – für vergleichbare 4.5-Zimmer-Objekte (ca. 118 m²) im Raum Uster / Zürcher Oberland, jeweils nach denselben Kriterien ausgewertet und gemittelt. Daraus ergibt sich ein realistisches Durchschnittsobjekt: Kaufpreis rund CHF 1'395'000 – dafür braucht es bei 20% schon rund CHF 279'000 Eigenkapital in bar. Dasselbe Objekt mietet man aktuell für rund CHF 3'350 pro Monat. So vergleichen wir dieselbe Objektklasse – Kauf gegen Miete – und nicht eine Luxuswohnung gegen eine Bruchbude.

Die zwei Zahlen, die über alles entscheiden

Ein Vergleich über 35 Jahre steht und fällt mit zwei Renditeannahmen. Beide sind hier bewusst nicht geschätzt, sondern aus echten Marktdaten hergeleitet – und beide kannst du im Rechner frei anpassen:

Woher die Standardannahmen kommen

Beide Zahlen sind bewusst keine Schätzung, sondern der reine historische Marktdurchschnitt – nicht optimistisch nach oben frisiert, aber auch nicht künstlich konservativ nach unten gedrückt. Bei der Immobilie ist dabei trotzdem ein wichtiger Punkt zu beachten, den viele Rechner unterschlagen: das Einzelwertrisiko.

Ein globaler Aktien-ETF hält gleichzeitig Tausende Unternehmen aus allen Branchen und Ländern – schneidet eines schlecht ab, gleichen die anderen es aus. Genau darauf beruht die statistische Verlässlichkeit des langfristigen Marktdurchschnitts. Eine einzelne Immobilie hat diesen Ausgleich nicht. Sie hängt an einem einzigen Ort, einer einzigen Lage, einem einzigen Gebäudezustand und tausend lokalen Zufällen – von der Quartierentwicklung über die Zonenplanung bis zum Zustand des Dachs. Die 2.7% im Rechner sind der breit gemessene Marktdurchschnitt aller Schweizer Einfamilienhäuser über 40 Jahre – aber ob deine konkrete, einzelne Immobilie wirklich diesen Durchschnitt trifft, darüber oder darunter liegt, weiss niemand im Voraus. Die mathematische Beruhigung durch Diversifikation, die beim breiten Aktienmarkt greift, gibt es beim Einzelobjekt schlicht nicht.

Genauso wichtig: jede Anpassung dieser Annahmen verändert das Ergebnis spürbar. Ein tieferer Hypothekarzins oder eine höhere Wertsteigerung schieben das Resultat Richtung Kauf; eine tiefere ETF-Rendite oder eine höhere Miet­steigerung schieben es zurück Richtung Miete. Nichts davon ist in Stein gemeisselt – deshalb ist der Rechner unten so gebaut, dass du jede einzelne Zahl selbst verändern und die Auswirkung sofort sehen kannst. Die wichtigsten Stellschrauben im Überblick:

Die wichtigsten Stellschrauben im Rechner

Über 35 Jahre verhalten sich die drei Wege so:

Mieten + ETF
Du mietest und investierst die Differenz konsequent in einen ETF.
≈ 5,08 Mio.
CHF nach 35 Jahren
Bester Weg
Haus kaufen
Du kaufst und baust über die Hypothek Eigenkapital im Haus auf.
≈ 2,57 Mio.
CHF nach 35 Jahren
Solides Mittelding
Mieten + nichts tun
Du mietest und gibst die Differenz aus, statt sie anzulegen.
≈ 154'000
CHF nach 35 Jahren
Schlechtester Weg
Gleiche Person, gleicher Lohn, gleiche monatliche Ausgaben. Der einzige Unterschied: was sie mit dem Geld macht.

Spannender als das Endergebnis ist der Verlauf. So entwickelt sich das Nettovermögen an den Meilensteinen:

JahrMieten + ETFHaus kaufenNichts tun
Start292'950265'050292'950
Jahr 5480'473515'647329'942
Jahr 151'138'5691'131'967376'743
Jahr 252'361'8481'754'351264'027
Jahr 355'079'6292'566'738153'708
Werte in CHF, nominal. «Haus kaufen» = Immobilienwert abzüglich Restschuld und Verkaufskosten.

Vier Dinge fallen auf. Erstens: Über die volle Distanz gewinnt Mieten plus konsequentes Investieren klar – nach 35 Jahren liegt «Mieten + ETF» rund CHF 2,5 Mio. vor dem Hauskauf. Zweitens: In den ersten Jahren liegt der Hauskauf sogar vorne – bei Jahr 5 etwa CHF 515'647 gegen CHF 480'473. Das ist kein Fehler, sondern Mathematik: Die Immobilie startet sofort mit dem vollen Kaufpreis als Basis, während der ETF erst mit dem kleineren Eigenkapital beginnt und Zeit braucht, um über den Zinseszins aufzuholen. Erst ab etwa Jahr 15–16 zieht «Mieten + ETF» spürbar davon. Drittens: Hauskauf bleibt danach ein solides Mittelding – kein schlechtes Ergebnis, nur eben nicht das beste. Viertens, und das ist die eigentliche Lektion: «Mieten und nichts tun» ist mit Abstand das schwächste Resultat. Das Ersparte wächst zwar anfangs noch, wird ab Mitte der Laufzeit aber von der steigenden Miete aufgezehrt, weil das Geld nie investiert wurde – am Ende bleibt nur ein Bruchteil dessen übrig, was möglich gewesen wäre.

Transparenz zu den Annahmen: Dieses Beispiel rechnet mit den Standardwerten des Rechners: 2.7% Wertsteigerung p.a. für die Immobilie (Wüest Partner Transaktionspreisindex, Einfamilienhäuser Schweiz, annualisiert über 1985–2025) und 8.3% ETF-Rendite p.a. (MSCI World in CHF, historisch seit 1979). Beide Werte sind Marktdurchschnitte, keine Prognosen – und beide sind frei anpassbar. Alle Zahlen oben sind nominal, also in künftigen Franken ohne Kaufkraftbereinigung. Der Rechner unten hat zusätzlich einen Inflations-Schieber, mit dem du dieselben Ergebnisse auch real, also in heutiger Kaufkraft, anzeigen lassen kannst – gerade über 35 Jahre macht das einen spürbaren Unterschied. Setz im Rechner deine Annahmen ein und prüf, ob das Ergebnis robust bleibt.
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«Aber Rentner mit Eigenheim sind doch reicher!»

Stimmt — oberflächlich. Nur ist das Eigenheim nicht die Ursache des Vermögens, sondern die Folge. Wer ein Haus kaufen kann, hatte meist über Jahrzehnte ein höheres Einkommen und eine höhere Sparquote. Gerd Kommer bringt es mit einem Bild auf den Punkt: Auch Ferrari-Besitzer sind im Schnitt vermögender als der Rest — aber niemand würde behaupten, der Ferrari habe sie reich gemacht. Beim Eigenheim ist es genauso.

Was gegen den Kauf spricht — genauso fairerweise: Eine Immobilie bindet dich örtlich. Ändert sich deine Lebenssituation – neuer Job in einer anderen Stadt, Trennung, Familienzuwachs, einfach Lust auf etwas Neues – kannst du nicht einfach zügeln. Verkauf, Käufersuche, Handänderung, Grundstückgewinnsteuer: Das dauert Monate und kostet Geld. Der Mieter kündigt und zieht um. Diese Flexibilität hat einen Wert, den keine Excel-Tabelle sauber in Franken ausdrücken kann – für den einen ist sie Gold wert, für den anderen spielt sie kaum eine Rolle.

Mythos-Check: «Die Inflation hilft mir als Kreditnehmer»

Ein beliebtes Kaufargument lautet: Inflation entwerte die Hypothekarschuld, der Kreditnehmer profitiere. Das klingt einleuchtend, hält aber einer genaueren Prüfung nicht stand.

Der Grund: Die von den Finanzmärkten erwartete künftige Inflation ist bereits in den Hypothekarzinsen eingepreist. Steigt die erwartete Inflation, steigen tendenziell auch die Zinsen — und umgekehrt. Der vermeintliche Vorteil bei der Tilgung (die Schuld bleibt nominal gleich, während Einkommen und Immobilienwert mit der Inflation mitwachsen) wird durch den Nachteil höherer Zinszahlungen über die Kreditlaufzeit im Schnitt wieder aufgehoben. Wäre das «Weginflationierungs»-Argument systematisch richtig, müssten Banken als Kreditgeber systematisch verlieren — das tun sie nachweislich nicht.

Einzelne Kreditnehmer können im Nachhinein von einer falsch eingeschätzten Inflation profitieren oder verlieren, je nachdem ob die tatsächliche Teuerung über oder unter der bei Kreditabschluss erwarteten liegt — das ist aber Zufall, keine verlässliche Strategie. Quelle: Gerd Kommer & Marcel Lauterwasser, «Die Inflation hilft mir als Kreditnehmer – Träum weiter!», Juni 2023.

Zwei Sätze, die meist von finanziell ungebildeten Menschen kommen

«Miete ist rausgeworfenes Geld» und «Ein Eigenheim ist die beste Investition» – beide Sätze klingen nach gesundem Menschenverstand, haben aber selten ein solides Fundament. Wer sie ausspricht, kennt finanziell oft nicht viel mehr als das Sparkonto. Argumente wie «Meine Eltern hatten auch ein Haus, damit macht man nichts falsch» sind Bauchgefühl, keine Rechnung.

Die unbequeme Wahrheit: Ein Eigenheim ist in erster Linie eine Lifestyle-Entscheidung – und nicht automatisch ein gutes Investment. Es kann sich rechnen, es kann sich emotional lohnen, aber «sicher gut, weil Stein» ist es nicht. Und Miete ist kein verlorenes Geld: Du bezahlst damit fürs Wohnen und für Flexibilität – genauso, wie der Käufer mit Zins, Unterhalt und entgangener Rendite auf seinem Eigenkapital fürs Wohnen bezahlt. Am Ende ist die Wohnform kein reines Rechenexempel, sondern auch eine Frage deiner individuellen Lebenssituation — Familienplanung, berufliche Mobilität, Sicherheitsbedürfnis. Die Zahlen zeigen dir, was es kostet; entscheiden musst du selbst, was dir diese Kosten wert sind.

Wem nützt der Satz «Miete ist rausgeworfenes Geld»?

Banken, Versicherungen, die Immobilienbranche und Berater mit Provisionsinteresse verdienen an Hypotheken und Produkten rund um den Kauf – nicht an deiner Miete. Entsprechend wird Miete gern als «rausgeworfenes Geld» dargestellt. Für den finanziell ungebildeten Bürger klingt das logisch. Wer richtig rechnet, weiss: Mieten plus konsequentes Investieren des Eigenkapitals führt langfristig oft zu einem deutlich höheren Endvermögen. Genau deshalb gibt es TrueFinance – Finanzbildung ohne Interessenskonflikt.

Die stille Formel — 4 Merksätze
  1. Zeit schlägt Timing. Der wertvollste Tag zum Investieren ist dein erster Lohntag, nicht der Tag des Hauskaufs.
  2. Die Differenz entscheidet. Ob Mieten oder Kaufen — wer die Differenz investiert, gewinnt. Wer sie verkonsumiert, verliert.
  3. Rendite ist der Hebel, nicht die Sparrate allein. Gleiches Geld bei 6% statt 0.75% macht über Jahrzehnte Hunderttausende aus.
  4. Mach dir das Sparen automatisch. Was beim Käufer die Hypothek erzwingt, erreichst du als Mieter mit einem Dauerauftrag in den ETF.
Deine Checkliste — heute umsetzbar

Fazit

Mieten oder kaufen ist nicht die entscheidende Frage. Beide Wege können funktionieren — solange du dein Geld arbeiten lässt. Die teuerste Entscheidung ist nicht der «falsche» Wohnstatus, sondern gar nichts zu tun: zu mieten und die Differenz zu verkonsumieren, oder das Eigenkapital fürs ferne Eigenheim jahrzehntelang renditelos auf dem Konto liegen zu lassen.

Die beste Option ist langfristig mieten und gleichzeitig konsequent in einen globalen, passiven Aktien-ETF investieren – aber nur, wenn du es wirklich Jahr für Jahr durchziehst. Genau hier liegt der Haken: Dem Käufer nimmt die Hypothek die Disziplin ab, der Mieter muss sie selbst aufbringen. Wer das nicht schafft, für den ist der «Knebelvertrag» Eigenheim oft die ehrlichere Wahl als gute Vorsätze.

Die stille Formel lautet: früh anfangen, konsequent investieren, automatisieren. Den Rest erledigt der Zinseszins. Probier die beiden Rechner aus und finde heraus, was für deine Situation gilt.

Schweizer Besonderheiten (Kurzüberblick)

Ein paar Punkte, die kein Online-Rechner pauschal abbildet, im Einzelfall aber mitspielen:

Steuerfreie Kursgewinne
Kursgewinne aus Aktien und ETFs sind für Privatpersonen steuerfrei; nur Dividenden werden als Einkommen besteuert – ein struktureller Vorteil der Anlegerseite.
Eigenmietwert im Umbruch
Eigenheimbesitzer versteuern aktuell einen «Eigenmietwert», können dafür Hypothekarzinsen und Unterhalt abziehen. Das System steht vor einem Wechsel.
Indirekte Amortisation über die Säule 3a
Statt direkt zu tilgen, kann über die Säule 3a amortisiert werden – steuerlich oft vorteilhafter und gleichzeitig in einen 3a-ETF investiert.
Grundstückgewinnsteuer
Beim Verkauf fällt eine Grundstückgewinnsteuer an, die mit der Haltedauer sinkt; in den Rechnern nur pauschal über «Verkaufskosten» abgebildet.

Quellen & Datengrundlage

  1. Durchschnittliches Alter der Hauskäufer in der Schweiz (~48 Jahre): Handelszeitung, Juni 2025 — handelszeitung.ch
  2. Durchschnittsalter Wohneigentümer (54 → 58 Jahre): SWI swissinfo.ch / Credit Suisse, 2024 — swissinfo.ch
  3. Mietsteigerung langfristig (~1.2–1.3% p.a. seit 1996): Bundesamt für Statistik, Mietpreisindex im Landesindex der Konsumentenpreise (LIK).
  4. Methodik des fairen Mieten-vs-Kaufen-Vergleichs: Gerd Kommer & Tobias Jerschensky, «Mieten oder Kaufen».
  5. Beispielobjekt: Durchschnitt aus je 20 realen, aktuellen Kauf- und 20 Mietinseraten für vergleichbare 4.5-Zimmer-Objekte (ca. 118 m²) im Raum Uster / Zürcher Oberland, Schweizer Immobilienportale, Stand 2026.
  6. Langfristige Wertsteigerung Immobilien (2.7% p.a.): Wüest Partner AG, Transaktionspreisindex Wohneigentum, Einfamilienhäuser Gesamtschweiz, Basis 1985 = 100. Annualisierte Rendite 1985–2025 (40 Jahre): 2.7% p.a. Transaktionsbasierter, qualitätsbereinigter Index. Erhebungsstand 30.06.2026.
  7. Langfristige Aktienrendite (8.3% p.a.): MSCI World Index, in CHF seit 1979 historisch rund 8.3% p.a. nominal (Quelle: MSCI Index-Daten). Vergangene Renditen sind kein Indikator für die Zukunft.
  8. Mythos-Check «Inflation hilft Kreditnehmern»: Gerd Kommer & Marcel Lauterwasser, «Die Inflation hilft mir als Kreditnehmer – Träum weiter!», Gerd Kommer Blog, Juni 2023.
Miguel Weber, Gründer von TrueFinance
Miguel Weber
Das Gesicht von TrueFinance
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